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24.10.2016: "Mieter müssen am Wohnort eine Zukunft haben"

Stadt übernimmt Leitung des Verfahrens – Bebauungsplan soll für Klarheit sorgen

"Unser Ziel ist es, dass die Mieter auch zukünftig die Möglichkeit haben, hier in Wesseling-Süd wohnen bleiben zu können. Um das zu erreichen, wird die Stadt für die gesamte Fläche einen Bebauungsplan aufstellen, der klar vorgibt, was zukünftig hier möglich ist. Und das gesamte Verfahren wird öffentlich erfolgen".

Dies kündigte Bürgermeister Erwin Esser zu der Entscheidung der GAG Köln an, die 152 Wohnungen in Wesseling – Süd nicht mehr zu erhalten und die Grundstücke an einen Projektentwickler zu veräußern: "Sicherlich sind die Häuser von der Bausubstanz in einem schlechten Zustand und entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen an zeitgemäßes Wohnen, aber das liegt daran, dass die GAG seit längerer Zeit kaum in den Wohnstandort Wesseling investiert hat".

Als nicht "akzeptabel" bezeichnete der Wesselinger Bürgermeister auch die Aussage der GAG gegenüber ihren Mietern, dass eine neue Wohnbebauung jetzt auf dem Gelände realisiert werde: "Das klingt so, als würden morgen die Abrissbagger kommen. So kann man nicht mit seinen langjährigen Mietern umgehen".

Bürgermeister Erwin Esser hat deshalb das Verfahren zur Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Bereich zwischen Mainstraße im Nordosten und Ahrstraße im Südwesten sowie Taunus- bzw. Eifelstraße im Nordwesten und Hardtstraße im Südosten eingeleitet. Eine entsprechende Vorlage liegt dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Umweltschutz in der Sitzung am 2. November zur Entscheidung vor.

Esser: "Damit wird deutlich, dass die Stadt im Rahmen ihrer Planungshoheit jedem Investor klare Vorgaben für die weitere Entwicklung des Bereiches, der rund 29.000 qm umfasst, gibt. Und für die Stadt sind die Interessen der Mieter im gesamten Prozess von hoher Bedeutung. Und das bedeutet: Ausreichender, bezahlbarer und modernen Standards genügender, auch öffentlich geförderter Wohnraum".

Sobald der Ausschuss der Vorlage der Verwaltung zugestimmt hat, kann mit der Erstellung erster städtebaulicher Konzepte begonnen werden.

Schon 2014 hat die Stadt Wesseling vorausschauend die gesamte GAG-Siedlung im "Flächenpool NRW" angemeldet. Gefördert durch das Land NRW, vermitteln Flächenpool-Moderatoren zwischen der Stadt, der Eigentümerin GAG und potenziellen Interessenten.

Der Flächenpool NRW ist ein Angebot des Landes NRW, durchgeführt von NRW.URBAN und BEG NRW, um in enger Kooperation aller Beteiligten bauliche Entwicklungen auf untergenutzte Standorte im Innenbereich der Städte und Gemeinden zu lenken. Die GAG-Siedlung Ahrstraße wurde dabei auf Betreiben der Stadt aufgenommen, um Fehlentwicklungen frühzeitig gegensteuern zu können.

Der Flächenpool NRW hat kein wirtschaftliches Eigeninteresse, sondern handelt als Vermittler zwischen Kommunen und Grundstückseigentümern und ist dem Allgemeinwohl verpflichtet. Ihm ist es gelungen, mit der GAG eine Kooperationsvereinbarung abzuschließen, in der das Unternehmen seine Zusammenarbeit sowie Transparenz zu allen weiteren Schritten zusichert.

Im Vordergrund bei der weiteren Vorgehensweise steht für Bürgermeister Erwin Esser auch die Zusammenarbeit mit den Mietern: "Die Stadt wird schon sehr bald, aufgrund der städtebaulichen Bedeutung des Vorhabens für der derzeitigen Bewohner des Quartiers, eine erste Bürgerinformationsveranstaltung hierzu durchführen. Wir suchen das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern, die hier wohnen. Die Stadt sieht sich gegenüber der GAG und den Investoren als Interessenvertreter der Mieter".

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