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Bürgermeister Erwin Esser: Bildung digitalisieren – Mobile Endgeräte für Wesselings Schulen

Bürgermeister Erwin Esser: Bildung digitalisieren – Mobile Endgeräte für Wesselings Schulen

Liebe Wesselingerinnen und Wesselinger,

Schülerinnen und Schüler in der zunehmend digitalisierten Bildungslandschaft brauchen Zuhause ein mobiles Endgerät, das größer als ein Smartphone ist. Das war uns allen nicht neu. Aber welche Herausforderungen es birgt, dies für all die Schülerinnen und Schüler möglichst gleichzeitig und zeitnah zu ermöglichen, deren Eltern und Erziehungsberechtigten dies nicht gewährleisten können, das haben uns die Pandemie und der Distanzunterricht gelehrt. Auch Land und Bund haben dies erkannt. Unterschiedlichste Fördertöpfe wurden gefüllt.

Für unser erstes verfügbares Förderbudget von knapp 145.000 Euro konnten wir 321 Endgeräten anschaffen. Eine Abfrage unserer Schulen bei den Familien zeigte: Der Bedarf ist natürlich höher als die tatsächlich zur Verfügung stehenden Notebooks. Also haben wir die Geräte zunächst anteilig an die Schulen verteilt. Aufgrund der deutlich geringeren Nutzung von Medien im Unterricht wurden die Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Klasse vorerst nicht mit Notebooks ausgestattet. Die Schulen entscheiden in eigener Verantwortung, wer die mobilen Endgeräte entleihen kann. Die ersten 192 Notebooks haben wir im Januar an die Schulen verteilt. Weitere 129 Notebooks werden voraussichtlich Ende Februar geliefert und müssten, nachdem die städtische IT sie eingerichtet hat, Anfang März verteilt werden können.

Fördermittel für weitere 256 mobile Endgeräte zum Ausbau des digitalen Unterrichts haben wir im Rahmen des DigitalPaktes bei der Bezirksregierung Köln beantragt. Mit den Geräten ist bis unmittelbar nach den Osterferien zu rechnen, abhängig von der Lieferbarkeit. Hinzu kommen noch 96 weitere beantragte Notebooks für die weiterführenden Schulen und über ein weiteres Förderprogramm 222 dienstliche Endgeräte für Lehrerinnen und Lehrer. Damit sind dann alle Lehrkräfte an unseren Schulen mit einem mobilen Endgerät für die Unterrichtsvorbereitung und -begleitung ausgestattet.

Sie sehen, sowohl der Fördermittel-Dschungel als auch die Lieferschwierigkeiten, weil aktuell alle Städte an derselben Aufgabe arbeiten wie wir, machen die Anschaffung sehr mühsam. Aber mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Ich glaube, das Ergebnis kann sich bisher sehen lassen. Wenn die oben genannten Geräte an die Stadt ausgeliefert, von der IT eingerichtet und an die Schüler, Schülerinnen und Lehrkräfte verteilt sind, dann haben wir alle derzeitigen Fördertöpfe für schulgebundene mobile Endgeräte ausgeschöpft.

Mit Geräten allein ist es natürlich nicht getan. Wir haben Schulclouds und Lernplattformen eingerichtet, arbeiten an Verkabelung und WLAN-Ausleuchtung und treiben den Breitbandausbau voran. In den kommenden Wochen werde ich an dieser Stelle über diese und weitere Themen zur Digitalisierung der Schulen berichten.

Ihr
Erwin Esser

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