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Hinweise zum Corona-Virus

Hinweise zum Corona-Virus

[Stand: 02. April 2020 - 18:08 Uhr]
Seit dem 28. März wird die Statistik von den Gesundheitsämtern einheitlich in neue Gruppen unterteilt; so auch in der Statistik des Rhein-Erft-Kreises. Der neue Fachbegriff lautet "Indexfall". Indexfälle sind positiv auf Corona getestete Personen. Das sind in Wesseling aktuell 20 Personen und insgesamt 29.
Der Status "genesen" wird nun gleichgesetzt mit dem Ablaufen der Quarantäne
von erkrankten Personen (sofern diese dann symptomfrei sind). Vorher war
das Kriterium eine symptomfreie Zeit von 14 Tagen. Diese Änderung des Kriteriums führt zum deutlichen Anstieg der genesenen Personen im Rhein-Erft-Kreis: jetzt 122. In Wesseling gelten 9 Patient*in als genesen.
87 Wesselinger*innen befinden sich aktuell in Quarantäne. Im Wesselinger Dreifaltigkeits-Krankenhaus liegen aktuell 12 Personen auf der Normalstation und 4 auf der Intensivstation. Seit dem 01.04.2020 gibt es leider auch im Rhein-Erft-Kreis 5 Verstorbene mit Corona-Befund.

Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 wurde am 11.03.2020 von der WHO zu einer Pandemie erklärt. Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Bei einem Teil der Fälle sind die Krankheitsverläufe schwer, auch tödliche Krankheitsverläufe kommen vor. Die Zahl der Fälle in Deutschland steigt weiter an.

Die Kassenärztliche Vereinigung hat eine Webseite erstellt, in der Sie alle notwendigen Informationen finden, wie Sie sich im Ernstfall zu verhalten haben:
https://www.116117.de/de/coronavirus.php

Die häufigsten Fragen zum Corona-Virus finden Sie hier beantwortet:
https://rhein-erft-kreis.de/faq-corona

Corona – Wichtiges in aller Kürze

Derzeit werden viele Maßnahmen debattiert und ergriffen, von denen einige sehr drastisch erscheinen. Sie dienen jedoch einem wirklich wichtigen Ziel: die Corona-Infektionen zeitlich deutlich zu verlangsamen und bestenfalls einzudämmen. Nur so können wir die Kapazitäten unseres gut funktionierenden Gesundheitssystems für die Menschen aufrechterhalten, die dringend medizinische Hilfe brauchen. Das sind vor allem auch Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen. Die Gesundheit der Menschen steht an erster Stelle. Wir sind alle mitverantwortlich und können dazu beitragen, die Ausbreitung zu verlangsamen, um so auch die Versorgung der schweren Fälle in den Krankenhäusern zu gewährleisten.

An dieser Stelle möchte ich meinen ganz persönlichen Dank all denjenigen aussprechen, die in wichtigen Infrastruktureinrichtungen zur Aufrechterhaltung unserer aller Versorgung tagtäglich im Einsatz sind. Danken möchte ich aber auch allen Bürgerinnen und Bürgern, die dieser schwierigen Zeit und den zu treffenden einschränkenden Maßnahmen mit Ruhe, Vernunft und Einsicht begegnen. Solidarität heißt das Gebot der Stunde und daher auch mein Dank an alle, die sich bereits jetzt und auch zukünftig in den Dienst der Allgemeinheit stellen und anderen Menschen, insbesondere den Älteren in unserer Gesellschaft, Solidarität, Hilfe, Unterstützung und Zuspruch leisten.

Ihr Bürgermeister
Erwin Esser

Rechtsverordnung, Erlasse und Verfügungen

Am 22. März teilte die Staatskanzlei mit: Die Landesregierung hat ein weitreichendes Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen per Rechtsverordnung erlassen, das ab Montag (23. März 2020) in Kraft tritt. Demnach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Ausgenommen sind die Verwandten in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen, die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen, zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen. Die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs bleibt zulässig.

Das Ordnungsamt wird die Einhaltung dieser Regeln konsequent und, wo nötig, mit Unterstützung der Polizei durchsetzen.

Ministerpräsident Armin Laschet: „Nordrhein-Westfalen hat als eines der ersten Länder das öffentliche Leben in der Corona-Krise massiv heruntergefahren. Das war richtig, diesen Weg gehen wir weiter – und verstärken die Maßnahmen in diesem Bereich. Während die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger erkannt hat, dass es um Leben und Tod geht, beobachten wir aber auch noch viel Unvernunft. Es gibt immer noch Menschen, die Regeln und Empfehlungen missachten und sich so maximal unsolidarisch und gefährlich verhalten. Das dulden wir nicht. Wir setzen deshalb jetzt ein weitreichendes Kontaktverbot in Kraft. Ab Montag null Uhr sind Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen verboten. Mit der neuen Rechtsverordnung überwachen wir nicht die Vernünftigen, sondern bestrafen die Uneinsichtigen. Konsequent und hart. Es ist gut, dass sich Bund und Länder auf dieses gemeinsame und geschlossene Vorgehen einigen konnten.“

(...) Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt. Die zuständigen Behörden sind gehalten, Geldbußen auf mindestens 200 Euro festzusetzen.

Einschränkungen im öffentlichen Leben - bis 19. April 2020

Die wichtigsten Informationen haben wir hier für Sie zusammengefasst. Die rechtlich verbindlichen Details finden Sie in der aktuellen Rechtsvorschrift "Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vom 22. März 2020".

Stadt unterbindet konsequent Ansammlungen von mehr als zwei Personen

Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als 2 Personen sind untersagt.

Ausgenommen sind

  • Verwandte in gerader Linie,
  • Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen,
  • die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen,
    zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen,5. bei der bestimmungsgemäßen Verwendung zulässiger Einrichtungen unvermeid-liche Ansammlungen (insbesondere bei der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs).

Zur Umsetzung des Verbots können die zuständigen Behörden generelle Betretungsverbote für bestimmte öffentliche Orte aussprechen.

Krankenhäuser, Altenheime, Stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

Seit Montag, 23. März 2020, gilt ab sofort ein gültiges Betretungsverbot für alle ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen in Wesseling angeordnet. Die Bewohnerinnen und Bewohner beziehungsweise Patientinnen und Patienten gehören zu den Personen, die im Falle einer Ansteckung mit dem Corona-Virus besonders gefährdet sind. Sie müssen deshalb besonders geschützt werden. Das Betretungsverbot gilt für alle Besucherinnen und Besucher sowie Lieferantinnen und Lieferanten. Von dem Betretungsverbot kann die Heimleitung nur abweichen, wenn Verwandte sterbende Patientinnen und Patienten besuchen möchten.

Lieferantinnen und Lieferanten dürfen ihre Ware nur noch einem definierten Punkt in der Einrichtung übergeben. Für das Pflegepersonal werden gesonderte Vorgaben erstellt, die eine Übertragung an die Patientinnen und Patienten verhindern soll. Durch diese Maßnahmen wird ein größtmöglicher Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner gewährleistet.

Besuche in Krankenhäusern und anderen stationären Gesundheitseinrichtungen sind untersagt. Ausgenommen sind Besuche, die der medizinischen oder pflegerischen Versorgung dienen oder aus Rechtsgründen erforderlich sind.

Die Einrichtungsleitung soll Ausnahmen unter Schutzmaßnahmen und nach Hygieneunterweisung zulassen, wenn es medizinisch oder ethisch-sozial geboten ist (zum Beispiel auf Geburts- und Kinderstationen sowie Palliativpatienten).

Welche Geschäfte dürfen, mit Einschränkungen nach Rechtsvorschriften, geöffnet bleiben?

Die Verkaufsstellen des Einzelhandels sind mit nachstehenden Ausnahmen zu schließen. Dienstleistungsunternehmen und Handwerksbetriebe können ihrer Tätigkeit ebenfalls weiter nachgehen.

  • Einzelhandel für Lebensmittel
  • Direktvermarktungen von landwirtschaftlichen Betrieben
  • Getränkemärkte
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Tankstellen
  • Banken und Sparkassen
  • Poststellen
  • Reinigungen
  • Waschsalons
  • Kioske und Zeitungsverkaufsstellen
  • Tierbedarfsmärkte

Mit Einschränkungen dürfen Wochenmärkte, Bau- und Gartenbaumärkte sowie Einrichtungen des Großhandels geöffnet bleiben.

Welche Einschränkungen gibt es für den Einzelhandel, der nicht von der Schließung betroffen ist?

Sämtliche Verkaufsstellen im Sinne des Ladenöffnungsgesetzes haben die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlagen zu treffen.

Was ändert sich an den Öffnungszeiten?

Geschäfte des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste sowie Geschäfte des Großhandels dürfen über die bestehenden gesetzlichen Regelungen hinaus an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr öffnen; dies gilt nicht für Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag. Apotheken dürfen an Sonn- und Feiertagen generell öffnen.

Welche Regelungen gelten für Dienstleistungen und Handwerker?

Handwerker und Dienstleister können ihrer Tätigkeit mit Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen weiterhin nachgehen, soweit in den folgenden Absätzen nichts Anderes bestimmt ist. Augenoptikern, Hörgeräteakustikern, orthopädischen Schuhmachern und anderen Handwerkern mit Geschäftslokal ist dort der Verkauf von nicht mit handwerklichen Leistungen verbundenen Waren untersagt; ausgenommen ist notwendiges Zubehör.

In den Geschäftslokalen sind die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu treffen. Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (insbesondere von Friseuren, Nagelstudios, Tätowierern, Massagesalons), sind untersagt.

Therapeutische Berufsausübungen, insbesondere von Physio- und Ergotherapeuten, bleiben gestattet, soweit die medizinische Notwendigkeit der Behandlung durch ärztliches Attest nachgewiesen wird und strenge Schutzmaßnahmen vor Infektionen getroffen werden. Das gleiche gilt für gesundheitsorientierte Handwerksleistungen (Hörgeräteakustiker, Optiker, orthopädischen Schuhmacher etc.), die zur Versorgung der betreffenden Person dringend geboten sind.

Welche Regelungen gelten für gastronomische Betriebe?

Sämtliche Gastronomiebetriebe, insbesondere Restaurants und Schnellrestau-rants, Cafés, Gaststätten und Imbisse, Mensen, Bars, Clubs, Kneipen oder Diskotheken sind zu schließen.

Zulässig ist ausschließlich der Außerhausverkauf sowie die Lieferung von vorbestellten Speisen und Getränken unter den folgenden Auflagen (sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich):

  • Der Verzehr ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.
  • Es sind die erforderlichen Maßnahmen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Einhaltung der erforderlichen Abstände und zur Vermeidung von Warteschlangen zu treffen.

Welche Regelungen gelten für das Hotelgewerbe?

Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken und Reisebusreisen sind untersagt.

Welche Regelung gilt für Betriebskantinen?

Nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen dürfen zur Versorgung der Beschäftigten betrieben werden, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern gewährleistet sind.

Welche Regelungen gelten für Veranstaltungen, Versammlungen, Gottesdienste, Beerdigungen?

Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt. Ausgenommen sind Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge (insbesondere Blutspendetermine) zu dienen bestimmt sind. Dabei sind die Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu gewährleisten. Versammlungen zur Religionsausübung unterbleiben; Kirchen, Islam-Verbände und jüdische Verbände haben entsprechende Erklärungen abgegeben. Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familienkreis, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern eingehalten werden.

Welche Regelungen gelten für Freizeit- oder Kultureinrichtungen?

Sämtliche Einrichtungen, Begegnungsstätten und Angebote, unabhängig ihrer Trägerschaft oder Eigentumsverhältnissen, sind zu schließen. Dies umfasst nachfolgende Beispiele sowie ähnliche oder vergleichbare Einrichtungen: Museen, Theater, Kinos, Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks, Fitness-Studios, Schwimmbäder, Saunen, Spielhallen, Spielbanken oder Wettbüros, alle Angebote von öffentlichen oder privaten Bildungseinrichtungen und jeglicher Sportbetrieb auf Sportanlagen. Gleiches gilt ebenso für Prostitutionsstätten und ähnliche Einrichtungen. Weiterhin sind jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen, Sportvereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen untersagt.

Welche Regelungen gelten für Bibliotheken und Hochschulbibliotheken?

Bibliotheken einschließlich Bibliotheken an Hochschulen haben den Zugang zu ihren Angeboten zu beschränken und nur unter strengen Schutzauflagen (insbesondere Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahl, Vorgaben für Mindestabstände zwischen Lese- und Arbeitsplätzen von 2 Metern, Hygienemaßnahmen, Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen) zu gestatten.

Welche Regelungen gibt es für Spiel- oder Bolzplätze?

Sämtliche Spiel- und Bolzplätze sind geschlossen. Das Betreten ist ausdrücklich untersagt.

Welche Regelungen gelten für Freizeitaktivitäten draußen?

Durch gemeinsame Aktivitäten beispielsweise in Grünanlagen besteht eine große Gefahr weiterer vermeidbarer Übertragungen von Viren. Aus diesem Grund ist sowohl das Rauchen von Wasserpfeifen (Shishas) als auch das Picknicken und Grillen auf öffentlichen Flächen untersagt. Dies gilt auch für eingerichtete Grillplätze.

Allgemeine Informationen des Gesundheitsamtes (COVID-19)

Was ist Corona (COVID-19) für eine Krankheit?

Die Corona-Krankheit (COVID-19) ist eine Viruserkrankung. Viren sind winzige Erreger, die sich bei Kontakt im Körper ausbreiten und Krankheiten auslösen können.cDas Corona-Virus ist ein neuartiges Virus mit hoher Ansteckungsgefahr. Bislang gibt es keinen Impfstoff und kein Arzneimittel, das bei Corona speziell hilft. Viele Ärzte und Wissenschaftlicher arbeiten derzeit daran.Die Übertragung des Corona-Virus erfolgt hauptsächlich über Tröpfchen. Die Symptome der Krankheit treten meistens in der ersten Woche nach Ansteckung (im Mittel nach 5-6 Tagen) auf. Bis 14 Tage nach der positiven Testung müssen die Betroffenen in Quarantäne, damit sich möglichst wenig andere Menschen anstecken. Um Mitmenschen zu schützen, ist es sehr wichtig, dass Sie sich regelmäßig die Hände waschen, Kontakt zu anderen meiden und einen Abstand einhalten (mindestens 1,5 Meter). Auf Händeschütteln sollte konsequent verzichtet werden. Bitte halten Sie die Husten- und Niesregeln ein (Husten in die Armbeuge, Benutzung von Einmaltaschentüchern mit sofortiger Entsorgung).

Wie ist der Krankheitsverlauf?

Die Corona-Krankheit verläuft sehr unterschiedlich. Etwa 80 von 100 Personen mit Corona haben leichte bis mäßige Symptome wie:

  • Halsschmerzen,
  • trockener Husten
  • Nasenlaufen, verstopfte Nase, Schnupfen
  • leichtes Krankheitsgefühl
  • erhöhte Temperatur oder mäßiges Fieber über wenige Tage

Viele Menschen, vor allem Kinder und jüngere Personen, zeigen trotz Ansteckung keine Symptome oder Erkältungszeichen.

In etwa 15-20 von 100 Fällen mit nachgewiesener Corona-Infektion tritt ein schwerer Krankheitsverlauf ein. Hierbei werden vor allem Atemnot, Fieber und eine ausgeprägte körperliche Schwäche als Symptome beobachtet. In ganz schweren Fällen kann es zu Lungenentzündungen und Organversagen kommen. Etwa 5 Prozent der Erkrankten müssen auf einer Intensivstation behandelt und gegebenenfalls auch beatmet werden. In manchen Fällen kann die Corona-Infektion zum Tode führen. Als besonders gefährdet gelten Menschen mit Vorerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem sowie Menschen über 65 Jahre.

Was tun bei Verschlimmerung der Situation?

Bei zunehmender Kurzatmigkeit, Atemnot, Fieber, starkem Husten oder ausgeprägter körperlicher Schwäche (auch wenn am Anfang nur leichte Symptome vorhanden waren) sollten Sie sofort den Hausarzt kontaktieren. Wenn dieser nicht erreichbar ist, rufen Sie bitte den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der bundesweit gültigen Notfallnummer 116 117 an. In diesem Fall ist es sehr wichtig, frühzeitig einen Arztkontakt herzustellen.

Was tun nach den 14 Tagen in Quarantäne?

Bitte beobachten Sie genau Ihre Symptome und auch die Gesundheit Personen, mit denen Sie zusammenleben.

Am 12. Tag der Quarantäne werden Sie vom Gesundheitsamt angerufen und nach Symptomen befragt. Wenn dann in den zwei Folgetage keine neuen Symptome auftreten, erfolgt automatisch die Aufhebung der behördlich angeordneten Quarantäne (nach 14 Tagen). Danach gelten für Sie die aktuellen Verhaltensregeln für die Bevölkerung in Ihrem Bundesland. Nach dem jetzigen Stand dürfen Sie dann wieder arbeiten gehen.

Sollten Sie am 12. Tag der Quarantäne noch Symptome haben, werden Sie alle 2 Tage erneut vom Gesundheitsamt kontaktiert und die Quarantänezeit verlängert sich entsprechend.

Falls eine Person, mit der Sie im selben Haushalt leben, in Ihrer Quarantänezeit Symptome entwickelt, müssen Sie sich unverzüglich mit dem Gesundheitsamt 02271-83-12345 oder corona-inforhein-erft-kreisde in Verbindung setzen. Dort wird abgeklärt, ob sich die Quarantäne verlängert und welche weiteren Maßnahmen notwendig sind.

Muss ich nochmal getestet werden?

Im Regelfall müssen Sie nicht nochmal getestet werden. Nur in Einzelfällen (z.B. bei schweren oder ungewöhnlich langen Verläufen) ist ein zweiter oder ggf. dritter Test angezeigt. Die Anordnung/Empfehlung für eine nochmalige Testung treffen nur die behandelnden Ärzte oder die Gesundheitsämter. Sollte der Arbeitgeber nach der Quarantäne eine erneute Testung verlangen, ist diese vom jeweiligen Betriebsarzt/Betriebsärztin durchzuführen.

Gibt es Besonderheiten bei Personen, die in systemrelevanten Bereichen (z.B. Gesundheitswesen, Altenpflege, Feuerwehr) arbeiten?

Für Personen, die in systemrelevanten Bereichen arbeiten, kann es je nach aktueller Situation zu abweichenden Verhaltensvorgaben kommen. Diese erfolgen nur in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt. 

Quelle dieser Informationen: Gesundheitsamt Rhein-Erft-Kreis

Veranstaltungen

Der SAE hat alle städtischen Freizeit-, Bildungs- und Informationsveranstaltungen und alle externen Veranstaltungen in städtischen Veranstaltungsstätten bis Ende der Osterferien (19. April) abgesagt. Ob sie endgültig ausfallen oder verlegt werden, wird im Einzelfall festgelegt. Die Verwaltung informiert sukzessive auf der Website www.wesseling.de und die Sozialen Medien.

Neuer Erlass des Landes

Zusammenfassung: "Aufgrund der aktuellen Entwicklung ist grundsätzlich auch bei Veranstaltungen von unter 1.000 erwarteten Besuchern/Teilnehmern davon auszugehen, dass keine Schutzmaßnahmen getroffen werden können, die gleich effektiv aber weniger eingriffsintensiv sind, als die Veranstaltung nicht durchzuführen. Das Auswahlermessen reduziert sich dahingehend, dass nur eine Absage oder zeitliche Verschiebung bis zur Änderung der Gefährdungslage und Aufhebung der angeordneten Maßnahmen in Betracht kommt. Ausgenommen hiervon sind notwendige Veranstaltungen, insbesondere solche, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und Vorsorge zu dienen bestimmt sind."

Die Empfehlungen des Kreises auf der Homepage sind damit als überholt anzusehen und werden zeitnah entfernt. Es gilt bis auf weiteres die Erlasslage.

Schulen

Seit Mitte März ist der Schulbetrieb in Nordrhein-Westfalen eingestellt. Die Wesselinger Schulen (für die Klassen 1 bis 6) bieten seitdem einen Notbetrieb für Kinder, deren beide Eltern oder Alleinerziehende in für die Daseinsvorsorge unverzichtbaren Berufen tätig sind.

Das Ministerium für Schule und Bildung hat am 20. März alle Schulen in Nordrhein-Westfalen angewiesen, ab dem 23. März diese Notbetreuung zu erweitern: Die Notbetreuung in Schulen wird auf das Wochenende sowie die Osterferien 2020 ausgeweitet.

Darüber hinaus können Eltern, auch alleinerziehende, die nachweislich in Berufen im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind, künftig unabhängig von der beruflichen Situation der Partnerin oder des Partners oder des anderen Elternteils die Notbetreuung an Schulen sowohl am Vormittag als auch in der OGS am Nachmittag nutzen.

Unten finden Sie ein Formular zum Download, die Sie nutzen können, um bei der Schule Ihres Kindes Betreuungsbedarf anzumelden. Ausdrucke sind auch bei den Schulleitungen zu bekommen. Alles Weitere klären Sie bitte mit der Schulleitung.

Voraussetzung ist, dass die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – entsprechend der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts – organisiert werden kann. Deshalb finden Sie unten auch ein Formular, auf dem Erziehungsberechtigte dies mit Unterschrift bestätigen müssen. Denn die Betreuung in einer Kita oder Schule ist im Sinne der Minimierung sozialer Kontakte eine NOTbetreuung und auch nur als solche sinnvoll und aufrecht zu erhalten.

Kitas und Kindertagespflege

Seit Mitte März gilt Kitas und Kindertagespflegestellen ein Betretungsverbot für Kinder. Die Wesselinger Kitas bieten seitdem einen Notbetrieb für Kinder, deren beide Eltern oder Alleinerziehende in für die Daseinsvorsorge unverzichtbaren Berufen tätig sind.

Ab Montag, dem 23. März, gilt eine Neuregelung, wer anspruchsberechtigt ist. Um den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen, hat die Landesregierung entschieden, dass jede Person, die in kritischer Infrastruktur tätig ist und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder in Kindertagesbetreuungsangeboten hat, wenn die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – entsprechend der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts – organisiert werden kann.

Deshalb finden Sie unten ein Formular, auf dem Erziehungsberechtigte dies mit Unterschrift bestätigen müssen. Denn die Betreuung in einer Kita oder Schule ist im Sinne der Minimierung sozialer Kontakte eine NOTbetreuung und auch nur als solche sinnvoll und aufrecht zu erhalten.

Der Betreuungsanspruch wird in den Einrichtungen oder Kindertagespflegestellen erfüllt werden, mit denen Eltern einen Betreuungsvertrag haben.

Einen Betreuungsanspruch haben auch die Eltern, die keinen Betreuungsvertrag mit einem Kindertagesbetreuungsangebot haben! Eltern wenden sich in diesen Fällen an das Jugendamt.

Eine Wochenendbetreuung wird ab dem 23. März sichergestellt.

Unten finden Sie ein Formular zum Download, dass Sie nutzen können, um bei der Kita Ihres Kindes Betreuungsbedarf anzumelden, sofern Sie zu einer der genannten Berufsgruppen gehören, und den Elternbrief des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen zum Thema. Ausdrucke der Formulare sind auch bei den Kita-Leitungen zu bekommen.

Kontakt
Kinder, Jugend und Familie
Kindertagesstätten
Margarita Papasteriadi
Telefon
02236 701-304
Telefax
02236 701-6304
E-Mail
MPapasteriadiwesselingde

Elternbeiträge für Kinderbetreuung / Rückerstattung Beiträge

Elternbeiträge für Kinderbetreuung werden bis auf weiteres ausgesetzt!

Die Kommunalen Spitzenverbände haben sich mit der Landesregierung darauf geeinigt, dass die Kommunen auf die Erhebung der Eltern- und Essensbeiträge für Kitas, Kindertagespflege und OGS verzichten. Das soll ab April und bis zur Wiederaufnahme des regulären Betriebs gelten. Kommunen und Land teilen sich den finanziellen Verlust hälftig. Laut Zusage des Landes soll die Erstattung an die Kommunen zügig und unbürokratisch ablaufen. Auch die Eltern, deren Kinder gerade in der Notbetreuung sind, zahlen selbstverständlich keine Beiträge. Eigentlich sollen aus Landessicht die Eltern als ihren Anteil an diesem Kompromiss auf eine Rückerstattung der Gebühren für die letzten beiden Märzwochen verzichten. Das wird in Wesseling jedoch anders laufen. Die anteiligen Beiträge für März (ca. 105.000 Euro) wird die Stadtkasse den Eltern auf Kosten des städtischen Haushalts zurücküberweisen. Darauf haben sich Bürgermeister Erwin Esser und sein Verwaltungsvorstand geeinigt.

Die Verwaltung setzt damit per Dringlichkeitsentscheidung auch einen gemeinsamen Antrag aller Fraktionen des Rates um, der noch vor dem Kompromiss auf Landesebene kam. „Die Eltern brauchen Sicherheit, da aufgrund der fehlenden Betreuung oft auch Einnahmen fehlen. Ich bin froh, dass die Verwaltung und die Politik in Wesseling gemeinsam und im Sinne der Eltern mit so großer Einigkeit und so schnell gehandelt haben“, kommentiert Bürgermeister Esser die Entscheidung.

Aussetzung und Rückerstattung beziehen sich auch, auf das bei der Stadt zu entrichtende Essengeld. Eltern, die ihr Essengeld bei einem freien Träger entrichten, werden gebeten sich an den freien Träger zu wenden.

Varianten der Zahlungen und Rückerstattungen:

Lastschrifteinzug:

Hier wurde der Stadt ein entsprechender Lastschriftauftrag erteilt. Die Stadt bucht die Beiträge in diesem Fall monatlich bei den Eltern ab.

Dieser Abbuchungslauf wird für den Monat April ausgesetzt. Sollte das Betreuungsverbot auch noch den Monat Mai betreffen, wird auch hier die Abbuchung durch die Stadt ausgesetzt. Die für März abgebuchten Beiträge werden anteilig zurückerstattet.

Daueraufträge

Eltern, die für die Begleichung der Kita- bzw. OGS-Beiträge Daueraufträge bei Ihren Banken eingerichtet haben, werden gebeten den Dauerauftrag für den Monat April auszusetzen. Sollte dies nicht möglich sein und für den April eine Überweisung an die Stadt stattfinden, wird diese durch die Stadt zurückerstattet. Die für März bereits gezahlten Beiträge werden ebenso anteilig zurückerstattet.

Manuelle Überweisungen:

Eltern, die für die Begleichung der Kita- bzw. OGS-Beiträge bisher monatlich manuelle Überweisungen getätigt haben, werden gebeten die Überweisung für den Monat April auszusetzen. Sollte dies nicht möglich sein und für den April eine Überweisung an die Stadt stattfinden, wird diese durch die Stadt zurückerstattet. Die für März bereits gezahlten Beiträge werden ebenso anteilig zurückerstattet.

Wichtig: Es ist zu berücksichtigen, dass die Rückerstattung, der gezahlten anteiligen März Beiträge sowie gezahlter April Beiträge, einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Die Abwicklung der Rückerstattung läuft automatisch. Eine Meldung durch die Eltern ist nicht notwendig.

Seniorinnen und Senioren

Das Land NRW hat ein Besuchsverbot für Seniorenheime ausgesprochen. Die Wesselinger Seniorenheime haben sich bereits auf diese Vorgabe vorbereitet. Seniorinnen und Senioren, die allein leben und Hilfe im Alltag benötigen, können sich während der Öffnungszeiten unter 02236 701 313 an die städtische Fachberatungsstelle wenden.

Stadtverwaltung

Stadt Wesseling schließt Rathäuser für Publikumsverkehr

Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) der Stadt Wesseling hat heute zum Schutz der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und um ihnen zu ermöglichen, persönliche Kontakte auf ein vertretbares Minimum zu reduzieren, beschlossen, die Rathäuser ab morgen (17. März) bis auf Weiteres für den Publikumsverkehr zu schließen. Dies gilt auch für die Stadtbücherei. Ausgenommen sind das Bürgeramt und das Standesamt.

Für den Bereich Soziale Hilfen und Wohnen im Alten Rathaus gilt folgende Regelung:

  • Scheckauszahlungen und Ausstellung von Krankenscheinen für Asylbewerberinnen und -bewerber sind nach telefonischer Kontaktaufnahme mit Herrn Meschede unter 02236 701-427 weiterhin möglich.
  • Nachweise oder Unterlagen für die Stellen Unterhaltsvorschuss, Wohngeld, Wohnberechtigungsscheine, SGB XII und Asylbewerberleistungsgesetz sind postalisch oder per E-Mail an die Sachbearbeitung zu schicken.
  • Die Rentenberatung findet ausschließlich telefonisch statt. Auch die ehrenamtlichen Rentenberater Herr Wanner (02236 840113) und Herr Puth (02236 840157) beraten ab sofort ausschließlich telefonisch.

Die Termine für das Bürgeramt werden telefonisch unter 02236 701-207, -208, 209 und -211 nach Priorität vergeben. Bürgerinnen und Bürger ohne Termin werden abgewiesen. Diese Regelung gilt auch für das Standesamt. Der Standesbeamte Herr Dahmen ist unter der Nummer 02236 701-220 für Terminabsprachen zu erreichen.

Für Anliegen aus allen anderen Bereichen der Verwaltung sind die Telefonnummern aller Ansprechpartnerinnen und -partner auf www.wesseling.de (unter Service/ Was erledige ich wo?) zusammengestellt. Wer sich nicht allein zurechtfindet, bekommt Hilfe unter 02236 701-0. Die Zentrale ist von Montag bis Donnerstag von 8:30 bis 16:00 Uhr und Freitags von 8:30 bis 12:30 Uhr erreichbar. Zudem hat die Verwaltung ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses erreichen Sie von Montag bis Freitag von 10:00 bis 15:00 Uhr unter 02236 / 701 - 400.

Auch die Bürgersprechstunde jeden zweiten Dienstag von 14 bis 16 Uhr wird auf E-Mail (rathauswesselingde) und Telefon (02236 701-255) umgestellt.

Trauungen werden nur mit den Brautleuten, der engsten Familie und den Trauzeuginnen und -zeugen vorgenommen.

Der SAE ergreift diese Maßnahmen zum einen aus Sorge um die Kolleginnen und Kollegen, zum anderen, weil die Stadtverwaltung als zentrale infrastrukturelle Stelle für das Leben einer Stadt möglichst lange handlungsfähig bleiben muss. Daher sind so viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie möglich im Home Office.

Um die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst dabei zu unterstützen, möglichst lange einsatzbereit zu bleiben, schafft die Stadtverwaltung eine Kita-Gruppe für die Kinder der Einsatzkräfte in Wesseling, auch wenn sie aus anderen Städten kommen.

Städtische Einrichtungen

Das Jugendzentrum Taunusstraße und der Abenteuerspielplatz am Entenfang bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Ebenso bleiben sämtliche städtische Sporthallen und Sportplätze sowie Schulaulen und auch das Schulschwimmbad bis auf Weiteres geschlossen. Die Verwaltung empfiehlt den Vereinen, mit vereinseigenen Sportstätten ebenso zu verfahren.

Auch die KIDSmiling-Trainings auf dem Soccer Court in der Mainstraße werden ab Montag, den 16. März, bis auf weiteres und mindestens bis zum 18. April ausgesetzt.

Ratsgremien

Zu den zu überprüfenden Veranstaltungen zählen natürlich auch die Ratsgremien. Die Verwaltung prüft derzeit die Tagesordnungen aller anstehenden Ausschüsse auf unbedingte Notwendigkeit und behält sich eine kurzfristige Absage der Ausschüsse ausdrücklich vor.
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