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Hinweise zum Corona-Virus

Hinweise zum Corona-Virus

[Stand: 22. September 2020 - 16:00 Uhr]
Für den Rhein-Erft-Kreis liegt der Wert der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen je 100.000 Einwohner*innen aktuell bei 16,2 (Vortag: 16,8).
Aktuell sind in Wesseling 6 Personen am Corona-Virus erkrankt; im Rhein-Erft-Krei 101. 118 Personen haben eine Infektion mit dem Corona-Virus überstanden und sind symptomfrei nach Quarantäne; im Rhein-Erft-Kreis 1.485. In Wesseling befinden sich aktuell 37 Personen in Quarantäne; im Rhein-Erft-Kreis insgesamt 1016 Personen. In Wesseling gab es bisher 3 Todesfälle mit Corona-Befund; 78 im Kreis.

Die Kassenärztliche Vereinigung hat eine Webseite erstellt, in der Sie alle notwendigen Informationen finden, wie Sie sich im Ernstfall zu verhalten haben:
https://www.116117.de/de/coronavirus.php

Die häufigsten Fragen zum Corona-Virus finden Sie hier beantwortet:
https://rhein-erft-kreis.de/faq-corona

Corona – Wichtiges in aller Kürze

Derzeit werden viele Maßnahmen debattiert und ergriffen, von denen einige sehr drastisch erscheinen. Sie dienen jedoch einem wirklich wichtigen Ziel: die Corona-Infektionen zeitlich deutlich zu verlangsamen und bestenfalls einzudämmen. Nur so können wir die Kapazitäten unseres gut funktionierenden Gesundheitssystems für die Menschen aufrechterhalten, die dringend medizinische Hilfe brauchen. Das sind vor allem auch Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen. Die Gesundheit der Menschen steht an erster Stelle. Wir sind alle mitverantwortlich und können dazu beitragen, die Ausbreitung zu verlangsamen, um so auch die Versorgung der schweren Fälle in den Krankenhäusern zu gewährleisten.

An dieser Stelle möchte ich meinen ganz persönlichen Dank all denjenigen aussprechen, die in wichtigen Infrastruktureinrichtungen zur Aufrechterhaltung unserer aller Versorgung tagtäglich im Einsatz sind. Danken möchte ich aber auch allen Bürgerinnen und Bürgern, die dieser schwierigen Zeit und den zu treffenden einschränkenden Maßnahmen mit Ruhe, Vernunft und Einsicht begegnen. Solidarität heißt das Gebot der Stunde und daher auch mein Dank an alle, die sich bereits jetzt und auch zukünftig in den Dienst der Allgemeinheit stellen und anderen Menschen, insbesondere den Älteren in unserer Gesellschaft, Solidarität, Hilfe, Unterstützung und Zuspruch leisten.

Ihr Bürgermeister
Erwin Esser

Rechtsverordnungen, Erlasse und Verfügungen

Mit einem maßvoll abgestuften Plan sollen in Nordrhein-Westfalen die Anti-Corona-Maßnahmen geöffnet werden. Der "NRW-Plan" sieht für viele Bereiche des Lebens unterschiedliche Stufen mit Zieldaten vor, die abhängig von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens umgesetzt werden sollen. Dieses Vorgehen soll den Bürger*innen in NRW gleichzeitig Gesundheitsschutz sowie Planbarkeit und Verlässlichkeit für das wirtschaftliche und öffentliche Leben bieten. Die Landesregierung bezieht alle Bereiche des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens sowie die regionale Entfaltung in die stufenweise Öffnung ein. Die zentralen Ziele der Strategie bleiben die Eindämmung der Ausbreitung des Virus und der Ausbau der Kapazitäten des Gesundheitssystems. Öffnungen finden unter stetiger Evaluierung des Infektionsgeschehens statt. Ministerpräsident Armin Laschet hat den Nordrhein-Westfalen-Plan am Mittwoch, 06. Mai, nach den Beratungen mit der Bundesregierung und den anderen Ländern in Düsseldorf vorgestellt.

Maskenpflicht

Ist die Maskenpflicht verlängert worden?
Ja, bis zum 30. September.

Wo gilt die Maskenpflicht?
Generell gilt: In allen Handels-, Kultur- und Freizeit-Einrichtungen mit Publikums- und Kundenverkehr sowie im Personenverkehr, aber auch in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesensmuss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Seit dem 12. August gilt diese Maskenpflicht auch auf den gesamten Schulgeländen. Ab dem 01. September ist die Maskenpflicht in den Klassenräumen aufgehoben. 

Gibt es Ausnahmen von der Maskenpflicht?
Ja. Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder, die noch nicht zur Schule gehen. Von der Maskenpflicht ist befreit, wer aus medizinischen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen kann. Außerdem kann die Maske aus bestimmten Gründen vorübergehend abgelegt werden, beispielsweise zur Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen.

Quelle: Land NRW

Die Stadt Wesseling hat zum 27. April eine Maskenpflicht in den weiterführenden Schulen und am 05. Mai für die Grundschulen verfügt. Vorgeschrieben sind Masken außerhalb der Klassenzimmer in den Bereichen, in denen das Einhalten von 1,5 Metern Abstand nicht gewährleistet werden kann.

Kontaktsperre

Unverändert dürfen sich Gruppen von höchstens zehn Personen in der Öffentlichkeit treffen. Diese maximale Personenzahl gilt nicht bei Verwandten in gerader Linie oder Personen aus zwei verschiedenen Haushalten. Die allgemeine Abstandsregelung von 1,5 Metern gilt fort, auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Bereichen.

Was ist mit der einfachen und besonderen Rückverfolgbarkeit gemeint?

Im Falle einer Infizierung mit dem Coronavirus müssen den Gesundheitsbehörden Kontaktdaten von Personen, mit denen man zusammengetroffen ist, benannt werden können. Damit diese Kontakte rückverfolgt werden können, müssen Gastgeber, Vermieter, Einrichtungsleiter, Betriebsinhaber etc. alle anwesenden Personen mit Name, Adresse, Telefonnummer und ggfls. Zeitraum des Aufenthalts mit deren Einverständnis schriftlich erfassen und die Daten für vier Wochen sicher aufbewahren. Die Daten sind vor dem Zugriff Unbefugter zu sichern und nach Ablauf von vier Wochen vollständig zu vernichten. Hierbei handelt es sich um die „einfache Rückverfolgbarkeit“.

Die „besondere Rückverfolgbarkeit“ ist gegeben, wenn neben den oben erwähnten Daten noch ein Sitzplan erstellt wird, aus dem hervorgeht, welche Person wo gesessen hat. Es besteht keine Pflicht, einen solchen Sitzplan zu erstellen. Bei bestimmten Veranstaltungen kann aber auf einen Mindestabstand zwischen den Sitzplätzen verzichtet werden, wenn ein Sitzplan erstellt wird. Wenn von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wird,  ist auch der Sitzplan für vier Wochen aufzubewahren.

Zur Umsetzung des Verbots können die zuständigen Behörden generelle Betretungsverbote für bestimmte öffentliche Orte aussprechen.

Allgemeine Informationen des Gesundheitsamtes (COVID-19)

Was ist Corona (COVID-19)?

Die Corona-Krankheit (COVID-19) ist eine Viruserkrankung. Viren sind winzige Erreger, die sich bei Kontakt im Körper ausbreiten und Krankheiten auslösen können. Das Corona-Virus ist ein neuartiges Virus mit hoher Ansteckungsgefahr. Bislang gibt es keinen Impfstoff und kein Arzneimittel, das bei Corona speziell hilft. Viele Ärzt*innen und Wissenschaftler*innen arbeiten derzeit daran. Die Übertragung des Corona-Virus erfolgt hauptsächlich über Tröpfchen. Die Symptome der Krankheit treten meist in der ersten Woche nach Ansteckung (im Mittel nach 5-6 Tagen) auf. Bis 14 Tage nach der positiven Testung müssen die Betroffenen in Quarantäne, damit sich möglichst wenig andere Menschen anstecken. Um Mitmenschen zu schützen, ist es sehr wichtig, dass Sie sich regelmäßig die Hände waschen, Kontakt zu anderen meiden und einen Abstand einhalten (mindestens 1,5 Meter). Auf Händeschütteln sollte konsequent verzichtet werden. Bitte halten Sie die Husten- und Niesregeln ein (Husten in die Armbeuge, Benutzung von Einmaltaschentüchern mit sofortiger Entsorgung).

Wie ist der Krankheitsverlauf?

Die Corona-Krankheit verläuft sehr unterschiedlich. Etwa 80 von 100 Personen mit Corona haben leichte bis mäßige Symptome wie:

  • Halsschmerzen,
  • trockener Husten
  • Nasenlaufen, verstopfte Nase, Schnupfen
  • leichtes Krankheitsgefühl
  • erhöhte Temperatur oder mäßiges Fieber über wenige Tage

Viele Menschen, vor allem Kinder und jüngere Personen, zeigen trotz Ansteckung keine Symptome oder Erkältungszeichen.

In etwa 15-20 von 100 Fällen mit nachgewiesener Corona-Infektion tritt ein schwerer Krankheitsverlauf ein. Hierbei werden vor allem Atemnot, Fieber und eine ausgeprägte körperliche Schwäche als Symptome beobachtet. In ganz schweren Fällen kann es zu Lungenentzündungen und Organversagen kommen. Etwa 5 Prozent der Erkrankten müssen auf einer Intensivstation behandelt und gegebenenfalls auch beatmet werden. In manchen Fällen kann die Corona-Infektion zum Tode führen. Als besonders gefährdet gelten Menschen mit Vorerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem sowie Menschen über 65 Jahre.

Was tun bei Verschlimmerung der Situation?

Bei zunehmender Kurzatmigkeit, Atemnot, Fieber, starkem Husten oder ausgeprägter körperlicher Schwäche (auch wenn am Anfang nur leichte Symptome vorhanden waren) sollten Sie sofort die Hausärztin/ den Hausarzt kontaktieren. Wenn diese*r nicht erreichbar ist, rufen Sie bitte den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der bundesweit gültigen Notfallnummer 116 117 an. In diesem Fall ist es sehr wichtig, frühzeitig einen Arztkontakt herzustellen.

Was tun nach den 14 Tagen in Quarantäne?

Bitte beobachten Sie genau Ihre Symptome und auch die Gesundheit der Personen, mit denen Sie zusammenleben.

Am 12. Tag der Quarantäne werden Sie vom Gesundheitsamt angerufen und nach Symptomen befragt. Wenn dann in den zwei Folgetagen keine neuen Symptome auftreten, erfolgt automatisch die Aufhebung der behördlich angeordneten Quarantäne (nach 14 Tagen). Danach gelten für Sie die aktuellen Verhaltensregeln für die Bevölkerung in Ihrem Bundesland. Nach dem jetzigen Stand dürfen Sie dann wieder arbeiten gehen.

Sollten Sie am 12. Tag der Quarantäne noch Symptome haben, werden Sie alle 2 Tage erneut vom Gesundheitsamt kontaktiert und die Quarantänezeit verlängert sich entsprechend.

Falls eine Person, mit der Sie im selben Haushalt leben, in Ihrer Quarantänezeit Symptome entwickelt, müssen Sie sich unverzüglich mit dem Gesundheitsamt 02271-83-12345 oder corona-inforhein-erft-kreisde in Verbindung setzen. Dort wird abgeklärt, ob sich die Quarantäne verlängert und welche weiteren Maßnahmen notwendig sind.

Muss ich nochmal getestet werden?

Im Regelfall müssen Sie nicht nochmal getestet werden. Nur in Einzelfällen (z.B. bei schweren oder ungewöhnlich langen Verläufen) ist ein zweiter oder ggf. dritter Test angezeigt. Die Anordnung/Empfehlung für eine nochmalige Testung treffen nur die behandelnden Ärzt*innen oder die Gesundheitsämter. Sollte der Arbeitgeber nach der Quarantäne eine erneute Testung verlangen, ist diese vom jeweiligen Betriebsarzt/Betriebsärztin durchzuführen.

Gibt es Besonderheiten bei Personen, die in systemrelevanten Bereichen (z.B. Gesundheitswesen, Altenpflege, Feuerwehr) arbeiten?

Für Personen, die in systemrelevanten Bereichen arbeiten, kann es je nach aktueller Situation zu abweichenden Verhaltensvorgaben kommen. Diese erfolgen nur in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt. 

Quelle dieser Informationen: Gesundheitsamt Rhein-Erft-Kreis

Erläuterungen in Leichter Sprache und Gebärdensprache

Was ein Virus ist, wie es sich verbreitet und was man dagegen tun kann, erläutert nun auch ein Text in Leichter Sprache. Unterstützt durch passende Illustrationen, sind die wichtigsten Informationen zum Corona-Virus in Leichter Sprache (unten zum Download) durch die „Agentur Barrierefrei" sehr anschaulich aufbereitet worden.

Warum der Mund-Nasen-Schutz wichtig ist, welche Arten von Masken es gibt und wie Alltags-Masken richtig benutzt werden, dazu hat die "Agentur Barrierefrei NRW" Informationen in Leichte Sprache (unten zum Download) übersetzt.

Darüber hinaus hat das vom Ministerium geförderte „Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben" (KSL) ein Video zum Corona-Virus in Deutscher Gebärdensprache veröffentlicht.

Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte
Fax: 030 / 340 60 66 – 07
info.deafbmg.bundde
info.gehoerlosbmg.bundde
Gebärdentelefon (Videotelefonie)

Reisen

Für wen gilt bei Einreise die Pflicht, sich in häusliche Quarantäne zu begeben?

Bund und Länder haben sich darauf verständigt, dass sich Einreisende aus Risikogebieten grundsätzlich 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben müssen.

Welche Länder gelten als Risikogebiet?

Die Risikogebiete werden von der Bundesregierung definiert und vom Robert-Koch-Institut veröffentlicht. Dabei fließen sowohl die Fallzahlen als auch eine Bewertung des jeweiligen Infektions- und Testgeschehens ein. Eine Übersicht der aktuellen Risikogebiete ist hier zu finden.

Welche Ausnahmen von der Quarantäne-Regelung gelten ab 15. Juli 2020?

Die Quarantänepflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten gilt nicht, wenn ein negativer Corona-Test vorliegt, der höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden ist. Maßgeblich für die Frist ist der Zeitpunkt der Feststellung des Testergebnisses. Der Test kann auch in Deutschland nachgeholt werden; allerdings müssen dann bis zum Erhalt des negativen Ergebnisses zunächst die Quarantäneregeln eingehalten werden.
Darüber hinaus gelten Ausnahmeregelungen z.B. für Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren sowie für Personen, die aus bestimmten Gründen (Verwandtschaftsbesuch, Sorgerecht, Besuch von Lebenspartnern etc.) für weniger als 72 Stunden nach Deutschland einreisen. Weiterhin gilt die Regelung nicht für Personen, die sich auf der Durchreise durch Nordrhein-Westfalen (ohne Übernachtung) befinden.

Quelle: Land NRW

Im Zuge der Corona-Lockerungen erweitert auch die Verwaltung der Stadt Wesseling ihre Not-Öffnungszeiten. Seit dem 02. Juni können Bürgerinnen und Bürger für montags, dienstags, donnerstags und freitags von 09 bis 12 Uhr und für dienstags von 15 bis 18 Uhr vorab telefonisch Termine vereinbaren Die Termine werden nach Priorität vergeben.

Nach wie vor gilt zum Schutz der Bürger*innen und der Mitarbeiter*innen selbstverständlich, dass das kontaktlose Klären von Anliegen telefonisch, postalisch oder per E-Mail die erste Wahl sein muss.

Die Terminvereinbarung läuft direkt über die zuständigen Mitarbeiter*innen und nicht zentral. Dort kann auch direkt gemeinsam beraten werden, ob ein persönlicher Termin notwendig ist.

Für Anliegen aus allen Bereichen der Verwaltung sind die Telefonnummern aller Ansprechpartner*innen auf www.wesseling.de (unter Service/ Was erledige ich wo?) zusammengestellt. Wer sich nicht allein zurechtfindet, bekommt Hilfe unter 02236 701-0. Die Zentrale ist telefonisch von Montag bis Donnerstag von 08.30 bis 16 Uhr und freitags von 08.30 bis 12.30 Uhr erreichbar.

Die Termine für das Bürgeramt werden telefonisch unter 02236 701-207, -208, 209 und -211 nach Priorität, jedoch auch weiterhin für alle Wochentage vergeben. Bürger*innen ohne Termin werden abgewiesen. Diese Regelung gilt auch für das Standesamt. Der Standesbeamte Herr Dahmen ist unter der Nummer 02236 701-220 für Terminabsprachen zu erreichen.

Um den Publikumsverkehr zu regulieren, sind die Rathäuser nicht frei zugänglich. Alle Bürgerinnen und Bürger, die zuvor telefonisch einen Termin vereinbart haben, melden sich an der im Foyer des Neuen Rathauses eingerichteten Anmeldung an und müssen dort gemäß den Vorgaben der Coronaschutzverordnung auch Namen, Adresse und Kontaktdaten hinterlassen. Dies gilt für Termine mit allen Fachbereichen der Stadt. Ohne vereinbarten Termin ist keine Beratung möglich. In den Rathäusern gilt für Bürger*innen grundsätzlich Maskenpflicht.

Diese Regelung zu Not-Öffnungszeiten gilt ab dem 2. Juni bis auf Weiteres.

Standesamtliche Trauungen

Standesamtliche Trauungen und das Treffen unmittelbar vor dem Standesamt dürfen wieder mit mehr Gästen stattfinden, die nicht zur Familie oder zu den Angehörigen von zwei Haushalten gehören müssen. Voraussetzung: Die Gäste halten einen Mindestabstand von 1,5 Metern ein und vermeiden direkten Kontakt wie Händeschütteln, Umarmen etc. Für Wesseling bedeutet das, dass – wie hier im Landhaus Eichholz – entsprechend der Größe der Trauzimmer und mit 1,5m Abstand unter den Gästen das Brautpaar, die Trauzeuginnen und Trauzeugen und zehn weitere Personen an der Trauung teilnehmen können.

Für Wesseling bedeutet das, dass entsprechend der Größe der Trauzimmer und mit 1,5m Abstand unter den Gästen an der Trauung das Brautpaar, die Trauzeug*innen und 10 weitere Personen teilnehmen können.
Für die Zusammenkünfte unmittelbar vor dem Ort der Trauung (Standesamt) sind ab dem 15. Juni 2020 bis zu 50 Personen erlaubt.

Bürgermeistersprechstunde

Ab Dienstag, den 21. April, findet die Bürgermeistersprechstunde nicht mehr jeden zweiten, sondern jeden Dienstag statt. „In Zeiten von Corona haben die Bürgerinnen und Bürger ein noch größeres Bedürfnis nach Antworten und direktem Austausch über ihre Fragen und Anliegen“, kommentiert Bürgermeister Erwin Esser die neuen Termine. Bürger*innen erreichen Bürgermeister Esser dienstags von 14 bis 16 Uhr unter 02236 701 255. Darüber hinaus ist für Fragen und Anliegen ab sofort die E-Mail-Adresse buergermeisterwesselingde freigeschaltet.

Spielplätze

Die Wesselinger Spielplätze sind ab dem 07. Mai wieder geöffnet. Die Absperrungen und Verbotsschilder wurden entfernt. Angebracht wurden neue Hinweisschilder, die auf die geltende Abstandsregelung hinweisen.

Ebenfalls enthalten sie Hinweise zur Personenzahl und die Nutzung der Spielgeräte. Die Spielplätze werden vom Ordnungsamt kontrolliert und Verstöße gegen das Abstandsgebot geahndet.

Stadtbücherei

Die Bücherei der Stadt Wesseling ist wieder geöffnet. Die Öffnungszeiten sind dieselben wie üblich:

  • Montag: geschlossen
  • Dienstag: 13.30 bis 18 Uhr
  • Mittwoch und Donnerstag: 10 bis 17.30 Uhr
  • Freitag: 9 bis 13 Uhr
  • Samstag: 10 bis 13 Uhr

Zur Einhaltung der Hygienevorschriften dürfen sich jeweils zehn Personen zugleich in der Bücherei aufhalten. Es wird eine Einlasskontrolle geben. Zum Schutz der Besucher*innen und der städtischen Mitarbeiterinnen bitten wir um das Tragen von Mundschutzmasken.

Schulschwimmbad Mühlenweg

Gute Nachrichten für alle, die wieder ihre Bahnen ziehen möchten: Am 08. Juni öffnet das Schulschwimmbad Mühlenweg fürs Bahnen-Schwimmen. Das Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises hat am 05. Juni das von der Stadt Wesseling erarbeitete Hygienekonzept genehmigt.

Schwimmerinnen und Schwimmer müssen telefonisch unter 02236 849508 reservieren, da nur 22 Personen pro Schwimmeinheit (2 Stunden) gleichzeitig im Bad sein dürfen. Nach jeder Schwimmeinheit wird gereinigt und desinfiziert. Damit möglichst viele die Gelegenheit zum Schwimmen bekommen, ist eine Reservierung nur jeweils für den Folgetag möglich. Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr dürfen nur in Begleitung einer/eines Erwachsenen das Schulschwimmbad betreten bzw. nutzen. Bis zum Betreten der Umkleide besteht Maskenpflicht. Das Hygienekonzept und die ergänzte Haus- und Badeordnung sind unten verlinkt.

Da es nun sehr kurzfristig losgeht, kann für Montag, den 08. Juni, nicht reserviert werden. Das kann leider dazu führen, dass zu viele Besucherinnen und Besucher in einer der vorgegebenen Schwimmeinheiten schwimmen möchten und nicht alle eingelassen werden können. Die Verwaltung bittet dafür um Verständnis. Ab dem 09. Juni ist der Einlass nur noch nach Reservierung möglich.

Aktuelle Informationen zu den Öffnungszeiten finden Sie auf der Seite des Gartenhallenbades unter dem unten aufgeführten Link.

Kultur und Weiterbildung

Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 300 Teilnehmer*innen dürfen stattfinden, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) sichergestellt sind. Außer im Freien ist zudem die einfache Rückverfolgbarkeit sicherzustellen. Sitzen Teilnehmer*innen während der Veranstaltung auf festen Plätzen, muss – bei Sicherstellung der besonderen Rückverfolgbarkeit – der Mindestabstand nicht eingehalten werden. Und: In geschlossenen Räumen gilt außerhalb des Sitzplatzes die Maskenpflicht.

Bei Veranstaltungen mit mehr als 300 Teilnehmer*innen bedarf es eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes.

Große Festveranstaltungen bleiben mindestens bis zum 31. Dezember 2020 untersagt; dazu zählen z. B. Volksfeste, Kirmesveranstaltungen, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste oder Weinfeste.

Weiterbildung

Unterricht und Prüfungen in außerschulischen Bildungseinrichtungen wie Volkshochschulen, Musikschulen oder Einrichtungen der Jugendarbeit dürfen stattfinden, wenn Hygieneauflagen, der Mindestabstand von 1,5 Metern, Zutrittsbeschränkungen und die Rückverfolgbarkeit von Kontakten sichergestellt sind. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, zum Beispiel beim Betreten und Verlassen des Unterrichtsraums, gilt die Maskenpflicht.

Zulässig ist der Betrieb von Autokinos, Autotheatern usw., wenn sichergestellt ist, dass der Abstand zwischen den Fahrzeugen mindestens 1,5 m beträgt und der Ticketerwerb und die Nutzung von Sanitärräumen den Vorgaben für den Handel entsprechen.

Handel, Handwerk und Dienstleistungen

Ab 15. Juni: Jedes Ladenlokal kann unabhängig von der Verkaufsfläche öffnen – unter Auflagen zu Abstands-, Zutritts- und Hygieneregeln. Maßstab für die durchzuführende Zugangskontrolle ist ein Kunde pro 7 qm (bis 15. Juni galt ein Kunde pro 10qm). Zudem müssen Auflagen zur Vermeidung vom Warteschlangen beachten werden.

Sämtliche Verkaufsstellen im Sinne des Ladenöffnungsgesetzes haben nach wie vor Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Eintritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen zu treffen.

Ab dem 15. Juni dürfen neben Spielhallen, Wettbüros und ähnlichen Einrichtungen auch wieder Spielbanken betrieben werden – unter den strikten Auflagen zur Hygiene und des Mindestabstands (auch in Warteschlangen). Gegebenenfalls ist die Maskenpflicht umzusetzen.

Das Friseurhandwerk und andere körpernahe Dienstleistungen (z.B. Nagelstudio, Maniküre, Fußpflege, Kosmetik, Massage, Tättowieren und Piercen)sind unter Einhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzstandards erlaubt.

Gastronomie, Hotels, Tourismus

Clubs, Diskotheken und Bordellbetriebe bleiben bis auf Weiteres geschlossen.

An einem Tisch dürfen maximal zehn Personen zusammensitzen – oder Personen aus zwei Hausständen bzw. Verwandte in gerader Linie. Weiterhin sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zur Rückverfolgbarkeit zu treffen, die Detailregelungen finden sich in den jeweiligen Hygiene- und Infektionsschutzstandards.

In gastronomischen Betrieben sind weiterhin nur nach der Verordnung zulässige Veranstaltungen, Versammlungen und Zusammenkünfte möglich (z. B. Gremien- oder Parteisitzungen). Ab dem 15. Juni dürfen gesellige Feste und Feierlichkeiten nur aus einem herausragenden Anlass (z.B. Hochzeits-, Tauf-, Geburtstagsfeier, Jubiläum, Abschlussfeier) stattfinden. Es sind höchstens 50 Teilnehmer erlaubt. Das Abstandsgebot und die Maskenpflicht gelten dabei nicht, soweit geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur einfachen Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind. Gastronomische Betriebe oder Beherbergungsbetriebe dürfen für diese Feste abgetrennte und gut zu durchlüftende Räumlichkeiten unter Auflagen zur Verfügung stellen.

Kommen Gäste aus einem Gebiet, für das aufgrund eines erhöhten Infektionsgeschehens eine gesonderte Corona-Regionalverordnung gültig ist, so dürfen diese Personen nur unter bestimmten Bedingungen Hotels, Pensionen, Jugendherbergen etc. nutzen. Dafür muss zum Beispiel ein negativer Corona-Test vorliegen. Dieser darf höchstens 48 Stunden (maßgeblich ist der Zeitpunkt der Feststellung des Testergebnisses) vor der Anreise vorgenommen werden. Hinweis: Die Unterbringung aus zwingenden notwendigen beruflichen oder sonstigen triftigen Reisegründen (Besuche von Familienangehörigen, Lebenspartners o.ä.) ist davon nicht betroffen.

Seit dem 30. Mai sind Reisebusreisen und sonstige Gruppenreisen mit Bussen unter Beachtung der Hygiene- und Infektionsschutzstandards zulässig.

Schulen

Seit dem 17. August haben alle Schulen den Regelbetrieb aufgenommen.

Grundsätzlich war die Wiederaufnahme des Schulbetriebs nur unter Einhaltung strenger Vorgaben zum Hygiene- und Infektionsschutz möglich. Alle Schulen haben Handlungsempfehlungen zur Hygiene unter Pandemiebedingungen seitens der Landesregierung erhalten und diese auch umgesetzt.

Allgemeinverfügungen der Stadt zur Maskenpflicht in den weiterführenden Schulen und in den Grundschulen sind ab sofort in Kraft.

Der Bürgermeister, die Schulverwaltung und die Feuerwehr haben den Schulen eine Start-Ausstattung an Masken zur Verfügung gestellt. So haben die Eltern ausreichend Zeit, für eigene Masken zu sorgen. Wer belegen kann, dass das Tragen von Masken aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, ist natürlich von der Pflicht befreit.

Kitas und Kindertagespflege

Ab 17. August 2020 nehmen die Kindertagesbetreuungsangebote den Regelbetrieb in der Pandemie auf und es gilt wieder der vertraglich vereinbarte Betreuungsumfang. Bewährte pädagogische Konzepte können wieder umgesetzt werden. Es gelten allerdings die genannten Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

Kontakt
Kinder, Jugend und Familie
Kindertagesstätten
Margarita Papasteriadi
Telefon
02236 701-304
Telefax
02236 701-6304
E-Mail
MPapasteriadiwesselingde

Veranstaltungen und Religionsausübung

Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 300 Teilnehmer*innen dürfen stattfinden, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) sichergestellt sind. Außer im Freien ist zudem die einfache Rückverfolgbarkeit sicherzustellen. Sitzen Teilnehmer*innen während der Veranstaltung auf festen Plätzen, muss – bei Sicherstellung der besonderen Rückverfolgbarkeit – der Mindestabstand nicht eingehalten werden. Und: In geschlossenen Räumen gilt außerhalb des Sitzplatzes die Maskenpflicht.

Bei Veranstaltungen mit mehr als 300 Teilnehmer*innen bedarf es eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes.


Bei Sportveranstaltungen können ab dem 16. September auch mehr als 300 Zuschauer zugelassen werden. Es gelten die gleichen Vorgaben wie für andere Veranstaltungen. Eine Sonderregelung wird es für bundesweite Teamsportveranstaltungen geben.

Große Festveranstaltungen bleiben mindestens bis zum 31. Oktober 2020 untersagt; dazu zählen z. B. Volksfeste, Kirmesveranstaltungen, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste oder Weinfeste.

Welche Regelungen gelten für gesellige Veranstaltungen wie Hochzeiten?
Solche Feste und Feierlichkeiten dürfen nur aus einem herausragenden Anlass (z.B. Hochzeits-, Tauf-, Geburtstagsfeier, ebenso Beerdigungen) stattfinden. Es sind ab dem 15. Juli höchstens 150 Teilnehmer erlaubt. Das Abstandsgebot und die Maskenpflicht gelten dabei nicht, soweit geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur einfachen Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind. Gastronomische Betriebe oder Beherbergungsbetriebe dürfen für diese Feste abgetrennte und gut zu durchlüftende Räumlichkeiten unter Auflagen zur Verfügung stellen.

Ab dem 15. Juni sind Floh- und Trödelmärkte wieder zulässig.

Seit dem 30. Mai dürfen Fachmessen und Fachkongresse mit Schutzkonzepten und unter Beschränkung der Besucher*innen- und Teilnehmer*innenzahlen wieder stattfinden.

Versammlungen zur Religionsausübung finden unter den von den Kirchen und Religionsgemeinschaften aufgestellten Beschränkungen zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln statt, die vorsehen, dass geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) sicherzustellen sind.

Beisetzungen

Bei Beisetzungen auf den Friedhöfen der Stadt Wesseling dürfen seit dem 17. Juni 2020 maximal 50 Personen anwesend sein. Um das Infektionsrisiko auf ein Minimum zur reduzieren, bittet die Verwaltung, die Anzahl der Trauergäste so klein wie möglich zu halten.

Der Zugang zu den Trauerhallen ist wie folgt begrenzt:

Friedhof Berzdorf: 12 Personen
Friedhof Hubertusstraße: 15 Personen
Friedhof Friedensweg: 15 Personen
Friedhof Römerstraße: keine Personen
Friedhof Urfeld: 8 Personen
Friedhof Keldenich: 15 Personen

Von den Personen, die sich gemeinsam in geschlossenen Räumen, so auch in der Trauerhalle, aufhalten, müssen Kontaktdaten (Name, Adresse und Telefonnummer) aufgenommen werden. Das Standesamt hat einen Vordruck für Kontaktdatenlisten vorbereitet und den Bestattungsunternehmen zur Verfügung gestellt (siehe unten). Personen, die sich aufgrund der Zugangsbeschränkung nicht in der Trauerhalle aufhalten können, können die Trauerfeier auf den Freiflächen vor den Trauerhallen verfolgen. Die Stadt stellt die Mikrofonanlagen gern zur Verfügung.

Es wird ausdrücklich empfohlen, auf dem Weg zur Trauerfeier und zur Grabstelle einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bitte informieren Sie die Angehörigen über diese Empfehlung.

Diese Regelungen gelten dem Schutz der Trauernden und auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bestattungsunternehmen und der Stadt.

Gutschein-Portal: Rhein-Erft bleibt bunt

Wesselinger Lieferdienste

Sport

Welche Regelungen gelten im Breiten- und Freizeitsport?
Der Sport- und Trainingsbetrieb auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen sowie im öffentlichen Raum ist unter Auflagen möglich. Dazu gehören geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern – auch in Dusch-, Wasch- und Umkleideräumen. Beim Sport in geschlossenen Räumen ist zudem eine gute Durchlüftung sicherzustellen.

Ist jetzt auch Kontaktsport wieder möglich?
Ja. In geschlossenen Räumen dürfen ab dem 16. September ist Kontaktsport auch für zwei komplette Mannschaften möglich, wenn hierzu insgesamt mehr als 30 Spielerinnen zählen. Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. Oktober 2020 untersagt.

Welche Regeln gelten für den Sportunterricht?
Auch im Sportunterricht dürfen Kontaktsportarten ausgeübt werden. Schwimmunterricht ist ebenfalls möglich.

Sind sportliche Wettbewerbe wieder möglich?
Ja, unter Einhaltung von Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sind Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport sowie im Spitzensport (ohne Berufssport) möglich. Für den Berufssport gelten Sonderregelungen, die Profiligen sowie Wettbewerbe von Berufsreitenden und Pferderennen unter entsprechenden Auflagen zulassen.
Ab dem 15. Juli ist zudem das Betreten von Sportanlagen bei Wettbewerben bis zu 300 Zuschauer erlaubt, und das nur bei sicher gestellter einfacher Rückverfolgung der Personendaten. Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. Oktober 2020 untersagt.

Dürfen Wellness- und Spaßbäder sowie Saunen wieder öffnen?
Ja, seit dem 15. Juni dürfen Wellness-, Erlebnis- und Spaßbäder wieder öffnen. Auch Saunen und ähnliche Einrichtungen dürfen wieder betrieben werden. Diese Wellnesseinrichtungen dürfen auch in Beherbergungsbetrieben wieder genutzt werden. Die jeweiligen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben sind zu beachten.

Quelle: Land NRW

Unterstützungsmöglichkeiten für Sportvereine

Welche Vereine können die „Soforthilfe Sport“ beantragen?

Als Bedingung für die Gewährung der „Soforthilfe Sport“ gilt ein durch die Corona-Pandemie verursachter Liquiditätsengpass, der zu einer Existenzgefährdung des Vereins beziehungsweise des Verbands oder Bunds in Form einer drohenden Zahlungsunfähigkeit führen könnte. Sämtliche finanziellen Mittel werden von der Landesregierung zur Verfügung gestellt, das zuständige Referat des Landessportbundes NRW übernimmt die Bearbeitung der Anträge sowie die zeitnahe Auszahlung. Anträge können noch bis zum 15. Mai 2020 gestellt werden.

Wo können Sportvereine die Nothilfe beantragen?

Notleidende Sportvereine können die Hilfe seit 15. April 2020 über das Förderportal des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen online beantragen. Antragsberechtigt sind Vereine, die über die Sportbünde oder Sportfachverbände dem Landessportbund angeschlossen sind. Weitere Fragen und Antworten finden Sie hier.

Mit welchen Mitteln wird die Übungsarbeit in den Sportvereinen zusätzlich unterstützt?

Die Landesregierung stellt zur Stärkung der Arbeit der Übungsleiterinnen und Übungsleiter in den Sportvereinen aus Mitteln des Haushaltes 2020 zusätzlich drei Millionen Euro zur Verfügung. So werden die ehrenamtlichen Übungsleiterinnen und Übungsleiter in schwieriger Zeit unterstützt.

Profitieren auch Übungsleiter und Sportvereine vom NRW-Rettungsschirm?

Ja. Die gute Nachricht ist, dass aus dem von Bund und Land aufgespannten Rettungsschirm sowohl gemeinnützige Sportvereine, die einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb unterhalten, als auch freiberufliche Trainerinnen und Trainer sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter, die diese Tätigkeit als Haupterwerb betreiben, als gemeinnützige Unternehmen oder als Soloselbstständige antragsberechtigt sind.

Warum ist die Hilfe für Trainer*innen und Übungsleiter*innen wichtig?

Die Trainer*innen beziehungsweise Übungsleiter*innen bilden das zentrale Rückgrat der Sportvereine. Durch umfassende Aus- und Weiterbildung sind sie die Garanten für ein hochqualitatives Angebot für Menschen aller Altersstufen – besonders im Gesundheitssport mit seinen präventiven, rehabilitativen, integrativen sowie inklusiven Aspekten. Zahlreiche Trainer*innen beziehungsweise Übungsleiter*innen bestreiten zumindest Teile ihres Lebensunterhaltes durch Tätigkeiten in einem, häufig aber auch in mehreren Sportvereinen. Durch die Einstellung des sportlichen Lebens und die Schließung sämtlicher Sport, Spiel- und Freizeitanlagen ist die Tätigkeit der Übungsleiter*innen eingestellt und deren Einnahmemöglichkeiten sind schlagartig weggebrochen.

Wie werden gemeinnützige Sportvereine unterstützt?

Trotz ihrer Gemeinnützigkeit sind viele der 18.300 Sportvereine in Nordrhein-Westfalen auch unternehmerisch tätig, zum Beispiel in steuerbegünstigten Zweckbetrieben, in der steuerbegünstigten Vermögensverwaltung, wie zum Beispiel durch Verpachtungen und schließlich auch in voll steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben. Letztere dienen häufig auch dazu, den ideellen Tätigkeitsbereich mitzufinanzieren.

Wo kann man den Antrag einreichen?

Betroffene können über die NRW-Soforthilfe 2020 finanzielle Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen beantragen unter: www.wirtschaft.nrw/corona

Pflegebedürftige und pflegende Angehörige

Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, vollstationäre Einrichtungen der Pflege und besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe sowie ähnliche Einrichtungen haben die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um den Eintrag von Coronaviren zu er-schweren und Patienten, Bewohner und Personal zu schützen. Hierbei sind insbesondere die Richtlinien und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zu beachten. Besuche in den in Absatz 1 genannten Einrichtungen sind auf der Basis eines einrich-tungsbezogenen Besuchskonzepts zulässig, das die Empfehlungen und Richtlinien des Robert Koch-Instituts zum Hygiene- und Infektionsschutz umsetzt. Einzelheiten regelt das Ministe-rium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Allgemeinverfügungen.

Quelle: Land NRW

Seniorinnen und Senioren

Seniorinnen und Senioren, die allein leben und Hilfe im Alltag benötigen, können sich während der Öffnungszeiten unter 02236 701 313 an die städtische Fachberatungsstelle wenden.

Das generelle Besuchsverbot in Pflegeheimen ist aufgehoben (seit 9. Mai 2020).

Die Besuche müssen zur Vermeidung von Infektionsgefahren unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Richtlinien und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts organisiert und durchgeführt werden.

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