Sprungmarken
Sie befinden sich hier:
Startseite
Leben & Arbeiten
Mobilität
Rheinspange 553

Rheinspange 553

Der Ballungsraum Köln-Bonn ist durch ein hohes Verkehrsaufkommen geprägt. Eine neue Autobahnquerspange (A553) zwischen der A59 und der A555 mit einer Rheinquerung soll Entlastung bringen.

Im März 2019 hatten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich auf der MS Loreley über die Rheinspange 553 zu informieren und mit den Planerinnen und Planern auszutauschen. Seitdem wurden die Umweltverträglichkeit geprüft, Lärm- und Landschaftsschutzgutachten erstellt und die Verkehrsprognosen aus den umliegenden Kommunen zusammengetragen. All diese Informationen fließen in eine sogenannte Raumwiderstandskarte ein.

Auf dieser Karte erscheint alles, was gegen eine Trasse spricht, und anhand dessen wird geprüft, welche Trasse konfliktarm realisiert werden kann. Geprüft werden immer mehrere Varianten. Kein Projektträger kann es verantworten, immer nur in eine einzige Richtung gedacht zu haben. Vor allem dann nicht, wenn Diskussionen drohen oder folgen können. Die Stadt Wesseling ist bei alldem nie Herrin des Verfahrens und wird das auch nie sein.

Am 29. Oktober 2019 wurden dem Politischen Begleitkreis die Ergebnisse der vertiefenden Raumanalyse, der Verkehrsuntersuchung und der Planungswerkstatt mit Bürgerinnen und Bürgern am 12. Oktober 2019 im Rheinforum vorgestellt.

Aus Sicht der Verwaltung der Stadt Wesseling wird es ausschließlich die Nord-Variante geben. Also nördlich von Wesseling, südlich von Köln. Die oberirdische Süd-Variante durch Urfeld ist aus Verwaltungssicht ausgeschlossen. Eine Brücke im südlichen Stadtgebiet würde die Stadt zerschneiden und mitten durch Wohngebiete führen. Das ist aus Sicht der Verwaltungsspitze nicht tragbar.

Der politische Begleitkreis als Gremium für regionale Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger soll den frühzeitigen und dauerhaften Informationsaustausch mit der Politik ermöglichen. In das Begleitgremium wurden fachlich zuständige Vertreterinnen und Vertreter der Kreise, Städte, Gemeinden und Bezirksvertretungen des Planungsraums, der Bezirksregierung und des Regionalrats Köln sowie die Mitglieder des Landtags bzw. Bundestags mit Wahlkreis in der Region eingeladen.

Nun beginnt eine Zeit der vertiefenden Prüfung im Ministerium, bis im März 2020 eine Variantenauswahl im 6. Dialogforum diskutiert werden soll.

Das Dialogforum begleitet als zentrales Organ kontinuierlich den gesamten Planungs- und Genehmigungsprozess. In dem Gremium sitzen zum einen zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger, die über ein offizielles Bewerbungsverfahren einen Platz erhielten. Der weitere Teilnehmerkreis besteht aus Verbänden und zivilgesellschaftlichen Gruppen sowie Vertretungen von Wirtschaft und Gewerkschaften aus der Region.

Das Dialogforum diskutiert aktuelle Arbeitsschritte der Planung und klärt offene Fragen. Darüber hinaus berät das Dialogforum den Vorhabenträger, bringt Ideen für die Planung ein, artikuliert Ansprüche und macht unterschiedliche Sichtweisen und Argumente deutlich.

Suchen
Suche
Suche

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Seite Cookies verwendet.

Mehr Infos