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Integriertes Verkehrsentwicklungskonzept

Integriertes Verkehrsentwicklungskonzept

Zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Auto, mit Bus und Bahn – alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer erwarten die für sie optimale Infrastruktur. Ein Verkehrsentwicklungskonzept ist deshalb ein ausgeklügeltes Ding und fußt vor allem auf einer riesigen Masse an Zahlen, Daten, Fakten zur aktuellen und zu erwartenden Auslastung von Straßen, ÖPNV und Parkhäusern, aus der Unfallstatistik und aus repräsentativen Umfragen. Ein solches Integriertes Verkehrsentwicklungskonzept hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umweltschutz der Stadt Wesseling im Juni 2020 beschlossen und zudem als erste vorgezogene Maßnahme auf Wunsch des Bürgermeisters die Verwaltung beauftragt, ein Parkraumkonzept für die Bonner Straße zu erarbeiten.

Das vom Ingenieurbüro brenner BERNARD aufgestellte Verkehrsentwicklungskonzept umfasst 21 Maßnahmen für den Fußverkehr, den ÖPNV, den sogenannten Motorisierten Individualverkehr und für die Verknüpfung all dieser Verkehrsträger für die kommenden Jahre. Mit einer Verkehrsprognose wurde die Entwicklung des motorisierten Individualverkehrs bis zum Jahr 2030 ermittelt. So kann sichergestellt werden, dass die Maßnahmen nachhaltig zugeschnitten sind. Auch städtebauliche Veränderungen wie u.a. die Wohngebiete Rheintal-Quartier und Traunsteiner Straße sowie die mögliche Weiterentwicklung am Areal Wilhelm-Rieländer-Straße wurden berücksichtigt. Geografisch „bespielt“ das Konzept die Kernstadt zwischen der Brühler Straße im Norden, der Ahrstraße im Süden und dem Straßenzug Ahrstraße/ Jahnstraße/ Hubertusstraße im Westen. Die Begrenzung im Osten ist der Rhein.

Zu den 21 Maßnahmen gehören u.a.

  • Optimierung der Kreisverkehre Hubertusstraße/ Mühlenweg, Ahrstraße/ Kronenweg und Siebengebirgsstraße/ Ahrstraße
  • barrierefreier Umbau des Parkhauses Germanusstraße
  • Wegweisungskonzept für den Fußverkehr
  • Park&Ride und Bike&Ride an den Straßenbahnhaltestellen Wesseling-Nord und -Süd
  • einheitliche Bushaltestellen im ganzen Stadtgebiet
  • Mobilstation mit Car- und Bikesharing sowie E-Ladestation am Bahnhof Wesseling-Mitte
  • niveaugleiche Fußgängerquerungen an der Bahnhaltestelle Wesseling-Nord, am Mühlenweg, der Hubertusstraße, der Jahnstraße und der Ahrstraße/ Ecke Waldstraße

Für den Radverkehr hat die Stadt Wesseling ein eigenes Konzept auflegen lassen. Ausschlaggebend für die Priorisierung der Maßnahmen von Seiten des Ingenieurbüros ist rein die Kosten/Nutzen-Relation. Die Verwaltung hat nun die Aufgabe, aus den notwendigen Maßnahmen Pakete zu schnüren und sie in ein Umsetzungskonzept zu gießen, das auch mit den bereits laufenden Planungen für insgesamt neun Mobilstationen im Stadtgebiet und für den barrierefreien Umbau aller Bushaltestellen ineinandergreifen muss. Voraussetzung für die Umsetzung sind natürlich jeweils ausreichend verfügbare Haushaltsmittel.

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