Allgemeine Infos

Wirtschaft

Wesseling ist ein bedeutender Industriestandort im Wirtschaftsraum Köln-Bonn. Keine andere Stadt des Rhein-Erft-Kreises weist einen so hohen Anteil von Arbeitsplätzen im produzierenden Gewerbe aus wie die Stadt am Rhein (insgesamt 7.089, Stand 31.03.2016).

Die Wirtschaftsfreundlichkeit der Stadt dokumentiert sich insbesondere darin, dass Wesseling - laut einer Untersuchung der Industrie- und Handelskammer zu Köln - die Stadt mit dem höchsten Anteil an Gewerbeflächen im Kammerbezirk ist.

Erwerbstätige und führende Unternehmen

In Wesseling sind 12.795 Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig beschäftigt (Stand 31.03.2016); davon 8.896 Männer und 3.899 Frauen, davon 1.448 Migranten.

Zu den größten Unternehmen der Stadt gehören die Shell Deutschland Oil GmbH - Rheinland Raffinerie Werk Wesseling (vormals Union Kraftstoff/UK), LyondellBasell Industries (vormals ROW/Elenac), die Evonik Industries AG (vormals Degussa), die KWE Stahl- u. Industriebau GmbH & Co. und Saint-Gobain Abrasives GmbH.

Lage der Stadt

Die Stadt Wesseling liegt zwischen den beiden großen Zentren Köln und Bonn am Rhein mit vorzüglicher Anbindung an das überregionale Verkehrs- und Schienensystem.

Die Lage der Stadt im europäischen Binnenmarkt kann als außerordentlich gut bezeichnet werden und bietet alle Voraussetzungen für eine langfristig günstige Entwicklung. Auch die Anschlüsse im Regionalbereich sind gut.

Gewerbeparks

Wesseling ist von der Großindustrie am Standort geprägt. Durch die Ansiedlung neuer Betriebe in den Gewerbeparks der Stadt schafft die Stadt Wesseling einen Ausgleich zur Großindustrie. Der Gewerbepark Wesseling/Eichholz an der Autobahn Köln-Bonn (135.000 qm) konnte bereits optimal vermarktet werden. Heute sind hier mittelständische Unternehmen verschiedener Branchen ansässig.

Gemeinsam haben die Shell und die Stadt (die beiden Grundstückseigentümer) ein weiteres Gewerbegebiet an der Ahrstraße - ebenfalls ganz in der Nähe der Autobahn Köln-Bonn - erschlossen, in dem sich vor allem mittelständische Unternehmen mit zukunftsweisenden Produkten und Dienstleistungen ansiedeln sollen. Das 162.000 Quadratmeter große Gelände trägt den Namen Gewerbegebiet "Rheinbogen".

Und mittelfristig ist auch die Realisierung eines Gewerbegebietes in Wesseling-Urfeld (südlich der Urfelder Straße, zwischen der L 192 und der Bundesautobahn Köln-Bonn) möglich; der Wunsch der Stadt, diese 30 Hektar als Gewerbe- und Industriegebiet auszuweisen, ist inzwischen durch ein entsprechendes Votum der Bezirksplanungsbehörde in Erfüllung gegangen. Allerdings befinden sich die gesamten Flächen in privatem Besitz.

Gewerbesteuer

Wie sich in der Vergangenheit bei Verhandlungen mit Investoren immer wieder gezeigt hat, ist Wesseling ein attraktiver Wirtschaftsstandort in der Region Köln/Bonn. Der Gewerbesteuer-Hebesatz liegt seit Januar 2012 bei 460 v.H.

Infrastruktur

Wirtschaftsförderung wird auch in Zukunft eine vorrangige Aufgabe von Rat und Verwaltung sein.

Die durchgeführten Investitionen im Kindergarten- und Schulbereich dienen auch dazu, die Infrastruktur der Stadt und damit zugleich den Wirtschaftsstandort zu verbessern. Für ansiedlungswillige Betriebe spiegelt sich die Attraktivität einer Stadt nämlich ebenso in guten Rahmenbedingungen wider.

Dazu gehört ferner ein interessantes Kulturangebot: Ausstellungen im Rathaus und in der Städtischen Galerie, Eichholzer Schloßkonzerte, Rathaus- und Rheinparkkonzerte, Theateraufführungen. Alle drei Jahre verleihen Kunstverein und Stadt den "Kunstpreis Wesseling". Er ist mit 5.000 € dotiert.

Landwirtschaft und Gartenbau

Wesseling - ein bedeutender Industriestandort, aber auch eine Stadt, in der Landwirtschaft und Gartenbau eine wichtige Rolle spielen.

Zu erwähnen ist hierbei der hochintensive Gemüseanbau in Wesseling-Urfeld.

Tourismus und Naherholung

Mit der Lage am Rhein kann die Stadt Wesseling bei ihren Besuchern punkten. Am internationalen Radweg "Erlebnisweg Rheinschiene" gelegen, herrscht am Wochenende bei schönem Wetter reger Ausflugsverkehr.

In Wesseling besteht die Möglichkeit, mit der Fähre "Marienfels" auf die andere Rheinseite nach Niederkassel überzusetzen.


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