Rubrikillustration

09.10.2017: "Die Hausherrin" und ihre unterbewertete Arbeit

Ausstellung zeigt Hausfrauen der 1950er und 1960er Jahre

Die Kölner Künstlerin Kristina Kanders lässt in der Zeit vom 14. Oktober bis 5. November in der städtischen Galerie, Schwingelerweg 44, mit künstlerischen Mitteln in teils ironisierender Weise gestandene Hausfrauen verschwinden. Die Ausstellung wird am Freitag, 13. Oktober, um 19:30 Uhr eröffnet und ist samstags und sonntags jeweils von 15 bis 18 Uhr zu sehen.

In ihrer aktuellen Serie zeigt die Künstlerin Kristina Kanders Hausfrauen der 1950er und 1960er Jahre bei der Arbeit. Ihre Malerei (Öl auf kaschierter Vintage - Tapete) lässt die Hausfrauen gewissermaßen im Hintergrund unsichtbar werden. Die Kleidung: mal komplett weggelassen, mal angedeutet, verschmilzt mit den Tapetendesigns dieser Jahre. Der besondere Reiz besteht darin, dass das Auge des Betrachters unwillkürlich das Nicht-Gemalte ergänzt.

Bis in die 60er Jahre waren auch deutsche Frauen vornehmlich hauptberuflich Hausfrauen. Die Hausherrin und ihre unterbewertete Arbeit war so selbstverständlich wie die Tapete an den Wänden: Dekorativ – und sie hatte möglichst wenig zu sagen. Inzwischen sind viele Frauen berufstätig. Doch wie steht es heute um "das bisschen Haushalt"? Wie viel Emanzipation hat tatsächlich zu Hause stattgefunden?


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