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03.07.2017: Stadt und "innogy" überreichen Klimaschutzpreis

Junge Klimaschützer erhalten Preisgeld von insgesamt 2.500 Euro

Der "innogy"-Klimaschutzpreis würdigt Initiativen, die in besonderem Maße Energie effizient einsetzen oder die Umweltbedingungen in den Kommunen erhalten oder verbessern. Strom sparen, Luft und Wasser verbessern, Lebensräume erhalten: Klimaschutz erstreckt sich auf viele Gebiete. Entsprechend vielfältig waren die Ideen.

Jetzt hat die Stadt Wesseling insgesamt drei Preisträger ausgewählt. Insgesamt vergaben die Kommune und das Energieunternehmen die Gesamtsumme von 2.500 Euro. Gemeinsam mit Bürgermeister Erwin Esser überreichte "innogy"-Kommunalbetreuer Manfred Hausmann die Schecks und die Urkunden an die drei Gewinnergruppen.

Bürgermeister Erwin Esser war begeistert vom Engagement der Kinder und Jugendlichen und ihren Einsatz für die Umwelt. Er äußerte die Hoffnung, dass sich in diesem Jahr noch mehr Einrichtungen – Schulen und Kindergärten – an diesem Wettbewerb beteiligen.

Manfred Hausmann, "innogy"-Kommunalbetreuer, stellte fest: "Alle Bewerber haben sich hier etwas einfallen lassen. Das tolle Engagement, das in den Projekten gezeigt wurde, ist sehr lobenswert."

Erster Preisträger mit einem Preisgeld von 1.000 Euro ist die Umwelt-AG der Albert-Einstein-Realschule. Die Schülerinnen und Schüler haben gemäß ihren Interessen ein Projekt zum Thema Klimaschutzpreis selbständig ausgesucht, skizziert, geplant und durchgeführt. Ihre Idee: Sitzmöglichkeiten, kleine Erholungszonen, auf dem Pausenhof der Schule zu schaffen. Besonderen Wert legten die Schüler auch darauf, die benötigten Materialien nicht neu anzuschaffen, sondern Baumaterialien zu recyceln. So wurden Sitzmöglichkeiten für den Schulhof aus Europapaletten gebaut und in diese eine vertikale Bepflanzung eingefügt. Die Bepflanzung wurde so ausgesucht, dass winterharte Pflanzen, die wenig Wasser, viel Sonne und ggfs. auch mechanischen Beeinflussungen – z. B. von Schulranzen oder Bällen – standhalten. Es entstanden "grüne Sitzmöbel".

Mit einem Preisgeld in Höhe von je 750 Euro wurden die Schüler der Berufsfachschule für Technik des Goldenberg-Europakollegs Wesseling und die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte "Villa Sonnenschein" (Im Blauen Garn) ausgezeichnet.

Im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft wurden am Europakolleg Versuche zur Steigerung der Effizienz einer Solarzelle durchgeführt. Weiterhin wurde ein Energiespeicher auf Wasserstoffbasis entwickelt. Mit Hilfe dieses Energiespeichers war es möglich, zum Beispiel Schwankungen der Solarstrahlung durch Wolken auszugleichen oder auch bei Dunkelheit einen Motor weiter betreiben zu können. Dies verdeutlicht das enorme Potenzial dieser Technologie, da zum Beispiel Sonnenenergie in Afrika in Strom umgewandelt werden kann und in Europa die Wasserstoffspeicher zur Versorgung von Brennstoffzellen stehen könnten. Mit Schülern der jetzigen Unterstufe wird das Thema weiter fortgeführt:

Die Kinder der Kita Villa Sonnenschein haben zum zweiten Mal an dem Klimaschutz-Projekt teilgenommen. Diesmal war das übergreifende Thema: "Recycling" und "Upcycling" – aus Alt mach Neu.

Das Projekt durchzog das gesamte Kindergartenjahr: Angefangen wurde im Oktober 2016 mit der Gestaltung von Laternen aus alten PET-Flaschen für den St. Martinszug. Im Laufe der Monate waren Lernprojekte wie "Mülltrennung" und der bewusste Umgang mit "alten" und gebrauchten Materialien der Schwerpunkt.

Es fand ein Theaterstück "Herr Stinknich" in der Einrichtung statt und mit der großen Unterstützung der Eltern, die CDs, Papprollen, Flaschen, gebrauchte Kleidung und vieles mehr einbrachten, konnten tolle Bastelaktivitäten wie Palmen für den Gruppenraum, Blumen, Bienen und Hasen aus CD`s als Deko für die Räumlichkeiten der Kita gestaltet werden. Am Eingang der Einrichtung prangt nun eine Holzpalette, die mit bepflanzten Stiefeln und sogar einer auf dem Stuhl sitzenden Figur – bestehend aus Kleidung und Blumen – die Besucher der "Villa Sonnenschein" empfängt.

Klimaschutzpreis
Stolz nahmen die Preisträger der Albert-Einstein-Realschule, der Berufsfachschule für Technik in Wesseling und der Kindertagesstätte "Villa Sonnenschein" die Urkunden und Geldpreise von Bürgermeister Erwin Esser und dem Kommunalbetreuer von "innogy", Manfred Hausmann, in Empfang.

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